Erneuerbare Energien
Die Energie-Preise bei Photovoltaik
Welche Auswirkung hat die Subventionskürzung der Bundesregierung bei der Förderung von regenerativen Energien, hier Photovoltaikstrom, auf die Energiepreise.
Grundsätzlich muss man sich im Klaren darüber sein, dass die regenerative Energie in Deutschland massiv durch den Bund und somit durch die Weitergabe der Kosten an die Stromkonzerne letztlich auch durch den Endverbraucher gefördert wird.
Für jede Kilowatt-Stunde Strom, die auf den Dächern Deutschlands durch Privatleute produziert wird, erhält dieser eine Zahlung in Höhe von 42,9 Cent, sofern die Anlage vor dem 01.07.2010 in Betrieb gegangen ist. Dieser Betrag liegt deutlich über den eigentlichen Marktwert von Strom. Dieser liegt derzeit bei ca. 15 Cent/KWh. Solche
Energie-Preise für den alternativ erzeugten Strom müssen refinanziert werden. Dadurch, dass die Stromkonzerne wie Avacon und e-on dazu gesetzlich verpflichtet sind, die genannten 0,429 Euro an den privaten Produzenten zu zahlen und es sich hierbei um Wirtschaftskonzerne handelt, müssen diese sich das Geld wieder an anderer Stelle hereinholen.
Die Entwicklung der Energie-Preise
Schaut man sich einmal die Entwicklung der Strompreise bzw.
Energie-Preise in Deutschland in den letzten Jahren an, so wird man feststellen, dass diese sukzessive Gestiegen sind. Im Vergleich zum heimischen Strommarkt hat eine derart massive Erhöhung der Energie-Preise in den letzten Jahren auf dem Weltmarkt jedoch nicht gegeben. Die Ursache der Steigerung der Energie-Preise für Strom ist nicht zuletzt an der massiven Subvention hiesigen Solarstroms zu finden. Die Konzerne leiten ihre Mehrausgaben einfach weiter.
Atomstrom günstiger als Ökostrom?
Wer sich nun jedoch Gedanken macht und sich fragt, warum die Masse an Bürgern den Profit (wieder einmal) von ein paar wenigen tragen muss, der lässt die Vergangenheit aus dem Blick. Auch die Erzeugung von Atomstrom wird seit den 60ern massiv von der Bundesregierung gefördert. Hier kommen die Subventionen jedoch direkt von dem Bund, so dass man auf den ersten Blick den Verlust des eigenen Geldes nicht bemerkt. Vor dem Hintergrund, dass sich diese Subventionen letztlich aber auch wieder aus den Steuergeldern refinanzieren, sollte einem klar sein, dass man als Verbraucher bereits seit mehreren Jahrzehnten für die Energie-Preise aufkommt.